Du bist gar kein(e) Unternehmer(in) ?

Glaube ich nicht. Erfahre hier, wieso du auch als Angestellter mehrere Rollen einnehmen kannst, so wie es ein Unternehmen mit seinen Bereichen und speziellen Abteilungen macht. 

Lesezeit: 3 Minuten

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Zur Einleitung:

Im Herbst 2016 nahm ich am zweiten Mentorenzyklus (Mentorenschule.at) in Klagenfurt teil. In einer fast 40-köpfigen Runde wurde damals eine Übergabe von Erfahrungen einer Arbeitsgruppe zu einem "Co-Working-Space/-Ort" in Form eines Schaubildes gemacht. Die Schaubild-Arbeit ist etwas, was spontan gemeinsam in der Gruppe entsteht. Als Beispiel von der damaligen Übergabe dieses Arbeitsschrittes möchte ich Dir gerne das damalige Bild zeigen, damit du dir darunter etwas vorstellen kannst:

Zu diesem Zeitpunkt wurde gerade in Oberösterreich an dem Rollout einer ähnlichen Idee für gemeinsames Arbeiten an einem passenden Ort gearbeitet. In diesem Kontext wurde diskutiert, wer was wann denn in welcher Form unternimmt, quasi als Unternehmer. Aus dieser Beschäftigung mit der Materie ist bei mir auch der Begriff "CO-LEARNING & WORKING", abgekürzt COLEWO entstanden. Und wenn ich assoziieren möchte, was für mich hinter "gemeinsam-Lernen & Arbeiten" stecken könnte, dann möchte ich das Konzept vom "Unternehmer deines Lebens" kurz umreissen.


Wie du vielleicht schon einmal gehört hast, DU hast mehr Abteilungen - im Sinn von Unternehmensabteilungen, als du denkst. Das heißt, wenn du Angestellter bist, stellst du dir vielleicht nun die Frage:

Wieso sollte ich als Privater Abteilungen oder Bereiche wie eine Firma haben?

Erklärung:

  1. weil du als "Unternehmer deines Lebens" täglich wichtige Entscheidungen triffst, deine Ziele festlegst, deine Werte als auch deine Marschrichtung festlegst. Das nennt man GESCHÄFTSFÜHRUNG.
  2. weil du dir als "Unternehmer deines Lebens" überlegst, mit welchen Partnern du zusammenarbeitest, mit welchen Menschen du dich umgibst, und wie du mit diesen kommunizieren möchtest. Das ist die PERSONALABTEILUNG.
  3. weil du dich als "Unternehmer deines Lebens" täglich um deine Finanzen kümmerst und deine Bücher führst bzw. den Überblick über deine Einnahmen/Ausgaben-Investitionen hast, auch wenn du Teilbereiche an deinen Steuerberater übergeben kannst, das ist die FINANZABTEILUNG.
  4. Als "Unternehmer deines Lebens" machst du auch täglich Werbung, für dich, und wenn sie nur aus dem besteht, dass du mit anderen Menschen sprichst und einen guten Eindruck hinterlässt. Somit hast du auch eine WERBEABTEILUNG.
  5. Und wenn du anfängst etwas zu produzieren, wirst du feststellen, dass nicht immer alles so läuft wie geplant. Du verbesserst, korrigierst oder erhöhst die Qualität. Somit hast du eine QUALITÄTSABTEILUNG.
  6. Auch knüpfst du neue Kontakte, um deine Umgebung für dich und deine Sache zu gewinnen, und dann machst du "PR/ÖFFENTLICHKEITSARBEIT".

Wenn du beginnst, dich so zu strukturieren (Abteilung kommt von "abteilen"), dann wird dir klar:
"Jeder ist Unternehmer, egal ob angestellt oder arbeitslos, selbständig oder als Vollblutunternehmer. Jeder ist Unternehmer seines Lebens!"

Logische Schlussfolgerung: "wenn du im Leben erfolgreich sein möchtest, wäre es doch schlau, von den jeweiligen Abteilungen zumindest das Basiswissen zu haben, das einen vom Chaoten zum souveränen Steuermann macht...".

Die zentrale Frage lautet also:

WAS HABEN ANDERE MENSCHEN DAVON, DASS ES DICH GIBT?

Lesezeit: 3 Minuten

About the Author

Michael Fally | explorer of terrains | #spotops is my personal sweetspot... I teach you to become better at exploring your personal sidehustle, instantly take control of your life and create more time freedom

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